Presseberichte
„Angebotsvielfalt ist beispielhaft“
Deutscher Seilbahntag in Willingen beschäftigt sich mit Trends und Zukunftsfragen
Am 1. Dezember 2007 ging die neue Willinger Seilbahn in Betrieb. In 47 geschlossenen Achter-Kabinen können stündlich bis zu 2400 Personen auf den Ettelsberg befördert werden. Neben dem Seilbahnbau wurde im vergangenen Jahr auch dietechnische Beschneiung an fünf Hängen realisiert. Die Upiandgemeinde, die Seilbahngesellschaft und die Liftbetreiber investierten insgesamt rund 18,6 Millionen Euro. (Fotos: bk)
„Es ist ein Wahnsinn, was hier abläuft", erklärte der Vorsitzende des Verbands Deutscher Seil-
bahnen und Schlepplifte mit Blick auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und der Uplandgemeinde, die im vergangenen Jahr rund 18,6 Millionen Euro für die Verbesserung der Infrastruktur ausgaben (neue Seilbahn und technische Beschneiung). Vom großen Angebot machen sich derzeit rund
150 Teilnehmer des deutschen Seilbahntags ein Bild. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die vor 31 Jahren schon einmal in der Uplandgemeinde stattfand, stehen Trends und Zukunftsfragen. Tourismusforscher Prof. Karl Born (Hochschule Harz, Wernigerode) stellte in seinem Referat die wachsende Bedeutung
von Singles und Senioren für den touristischen Markt heraus.
Prof. Dr. Ralf Roth (Deutsche
Sporthochschule Köln) betonte, dass zielorientiertes Handeln sowie Qualität und Innovationsfähigkeit für eine nachhaltige Entwicklung der Sport- und Erholungsdestinationen in Berggebieten unabdingbar seien.
STICHWORT
Seilbahnen und Schlepplifte
Liefern Informationen aus erster Hand:Tourismus-Manager Ernst Kesper, VDS-Vorsitzender Peter Huber, Prof. Karl Born (Hochschule Harz) und der Willinger Seilbahngeschäftsführer Jörg Wilke.
(bk). Nach Angaben des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) gibt es in Deutschland 160 Seilschwebebahnen, vier Zahnradbahnen, 19 Standseilbahnen und etwa 1650 Schlepplifte. In Hessen werden vier Seilschwebebahnen, drei Standseilbahnen und 67 Schlepplifte betrieben. Mit einem Jahresumsatz von rund 80 Millionen Euro sind die Unternehmen ein Motor in der Tourismuslandschaft. Pro Jahr befördert die Branche sieben Millionen Gäste. Erste Bilanz des Sommers 2008: „Wir verzeichnen bei den Gästen ein Plus von rund sechs Prozent im Fünfjahresdurchschnitt", so VDS-Geschäfts-führerin Birgit Priesnitz.
© WLZ - 24.10.2008




